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Chancen im Frischholz, FVS Waldbewirtschaftungsmodell...

Kooperatives Waldbewirtschaftungsmodell der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Schwarzwald eG

Lange Zeit war die Forstwirtschaft in der Region durch Kalamität (Sturm, Trockenheit und Käfer) geprägt. Die Folge waren desolate Holzpreise. Seit einigen Jahren hat sich die Situation zunächst verbessert und der Rundholzpreis sich wieder auf ein ordentliches Niveau entwickelt. Trotz dieser günstigen Rahmenbedingungen wurden die möglichen Hiebssätze im Kommunal- und vor allem aber im Privatwald nur teilweise realisiert. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Ein Zentraler ist sicher die Veränderung in den Strukturen der Waldbesitzer. Eine zunehmende Zahl der Eigentümer hat einfach nicht mehr die Zeit, ihren Forstbetrieb im Rahmen der nachhaltigen Möglichkeiten zu bewirtschaften. Bei den Kommunen ist die Zahl der eigenen Forstwirte verbunden mit den entsprechenden Kapazitäten rückläufig. Seit 3 Jahren ist, ausgelöst durch Kalamitäten (diverse Stürme und Trockenheit), das Angebot an den Rundholzmärkten deutlich gestiegen. Für Waldbesitzer wegen steigenden Kosten in der Aufarbeitung und rückläufigen Preisen eine zusätzliche Herausforderung. Für 2021 bestehen nun  zunächst wieder sehr gute Möglichkeiten   frisches Holz, bei wieder angestiegenen Preisen, zu vermarkten.

Deshalb hat die Forstwirtschaftliche Vereinigung Schwarzwald eG (FVS) gemeinsam mit den Forstbetriebsgemeinschaften und den Revierleitern ein Modell entwickelt, das die Waldbesitzer bei Bedarf unterstützt. Als „kooperatives Waldbewirtschaftungsmodell FVS eG“ wird diese Möglichkeit seit einigen Jahren den privaten und kommunalen Waldbesitzern angeboten...